Aloe jurassic chameleon

Aloe jurassic chameleon

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Aloe jurassic chameleon
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Das ich Sukkulenten sammle, wie andere Leute Briefmarken, brauche ich euch nicht zu erzählen. Aber ich will euch immer auf dem Laufenden halten, was sich so auf meiner Fensterbank einzieht. Wenn jemand von euch einen ernst gemeinten Hinweis hat, wie sich der Platz auf der Fenstbank ohne große Baumaßnahmen erweitern lässt, wäre ich demjenigen sehr sehr dankbar!

Hybride Aloe jurassic chameleon

Viele meiner Aloe stammen aus ein und der selben Gärtnerei aus Holland. Die Firma Smit Kwekerijen hat sich u.a. auf Hybride beliebter Sukkulenten spezialisiert und ist mit ihren Produkten in vielen Blumenläden, Gartencentern etc. auch in Deutschland anzutreffen. Wenn Ihr Pflanzen der Eden Collection findet, dann kann ich euch diese nur empfehlen. Alle Pflanzen dieser Serie, die ich bisher bei mir zu stehen habe, sind robust, wachsen und blühen sehr zuverlässig.

Nun aber zur Aloe jurassic chameleon. Als Hybride ist sie naturgemäß eine Kreuzung zweier Arten nicht natürlichen Ursprungs und lässt sich nur mäßig klassifizieren, weshalb ich das ausnahmsweise auch einmal unterlassen möchte. Viel mehr will ich auf zwei sehr interessante Merkmale hinweisen.

Die Blattzeichnung ist ausserordentlich spannend. Auf der einen Seiten finden wir eine helle Zahnung, die bereits auf den jungen Sprosstrieben zu erkennen ist und zum anderen sind die verkürzten Längsstreifen in assymetrischen Bündeln angeordnet. So ergeben sich annähernd zackig anmutende helle Flecken auf den ausgewachsenen Blättern.

Leider bisher bei mir noch nicht soweit, aber ich liefere Bilder nach, sind auch die Blüten von großer Schönheit. Aloe Pflanzen im Allgemeinen blühen eher selten und vermehren sich durch Sprößlinge. Diese Hybride blühen hingegen häufig und in einem kräftigen Organe. Die Form der Blüten erinnern stark an die kelchartigen Kindel der Horwitha.

Einfache Haltung, faszinierende Optik

Ich wurde am Rande nun schon öfter drauf angesprochen warum ich so ein Fabile für solche Pflanzen besitze und mir immer die Mühe mache Informationen darüber zusammeln und aufzuschreiben. Man kann dies als berechtigte Frage ansehen, ob es mir gelingt eine befriedigende Antwort zu geben?

Am Anfang stand ein Wohnungsumzug. Früher Dachgeschoss mit starken Schrägen und kaum Fensterbrettern, jetzt Erdgeschoss mit vielen großen Fenstern und scheinbar ausreichenden Fensterbänken01. Ich finde kahle Fenster tierisch langweilig und bin wohl so spießig, dass da Pflanzen hin sollten. Bisher hatte ich aber mal sowas von keinen grünen Daumen. Also brauchte ich Grünzeug, dass auch mal das Vergessen von Gießen unbeschadet übersteht. Erster Gedanke: Kakteen, soweit so gut. Diese spitzen Dinger werden aber auch schnell langweilig. Zweiter Gedanke und eine Google Suche später die Lösung: Warum ganze Gattungen aussperren, wenn es doch die Gruppe der Sukkulenten gibt.

Dann der verhängnisvolle Besuch in einem Gartencenter mit einer riesigen Ecke voller verschiedener Sukkulenten. Große und Kleine, Schmale und Dicke, Krumme und Gerade, also eine große Bandbreite an Formen, Farben und Merkmalen.

Ja und nun sind alle Fensterbänke zum größsten Teil voll und trotzdem zieht es mich immer wieder in Baummärkte und Gärtnereien um zu schauen, welche spannenden neuen Züchtungen es in der neuen Saison gibt.

  1. bisher ausreichend, wenn es so weiter geht, ist das leider nicht mehr lange der Fall []

Über den Autor

Timo Hörske
Jahrgang 1985, als "Ossi" geboren, im beschaulichen Premnitz an der Havel aufgewachsen. Natur- und Kunstliebhaber. Seit über 10 Jahren Wahlbremerhavener, Küsten- und Windfan. So ziemlich an Allem interessiert. Schwerpunkte sind aber eindeutig Politik, Gesellschaft, Rechtswesen, Natur und Technik. Rotes Parteibuch, Mitglied des Jugendhilfeausschusses der Stadt Bremerhaven, Vorstandsmitglied der SPD Ortsvereins Bremerhaven Mitte. Freizeitblogger, Techniknerd.

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