Frieden von Paris - Boston Tea Party

14.01.1783 Frieden von Paris

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Heute vor 233 Jahren wurde zwischen dem Königreich Großbritannien und den dreizehn Kolonien von Nordamerika der Frieden von Paris geschlossen. Dieser als zweiter Frieden von Paris01 genannte Vertrag stellt das rechtsstaatliche Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges da.

Der Frieden von Paris

Der Vertrag enthält folgende Regelungen und Bedingungen02:

  • Anerkennung der dreizehn Kolonien als die unabhängigen Vereinigten Staaten von Amerika [Artikel 1]
  • Festlegung der Grenzen zwischen den Vereinigten Staaten und Britisch-Nordamerika [Artikel 2]03
  • Garantie für Fischereirechte für US-amerikanische Fischer in den Grand Banks, vor der Küste von Neufundland und im Sankt-Lorenz-Golf [Artikel 3]
  • Anerkennung der Pflicht, rechtsgültig entstandene Schulden auf beiden Seiten zu bezahlen [Artikel 4]
  • Der Kongress der Vereinigten Staaten wird der staatlichen Legislative „mit Nachdruck vorschlagen“, den britischen Bürgern, die rechtmäßige Besitzer konfiszierten Landes waren, bei der Rückerstattung allen Landbesitzes, aller Rechte und Besitztümer zu helfen [niemals erfüllt, Artikel 5]
  • Der US-Kongress wird weitere Konfiskationen verhindern [Artikel 6]
  • Kriegsgefangene beider Seiten werden in die Freiheit entlassen und alle Ausrüstung, die von der britischen Armee in den Vereinigten Staaten zurückgelassen wurde, wird nicht beschädigt (einschließlich der schwarzen Sklaven) [Artikel 7]
  • Großbritannien und die Vereinigten Staaten haben beide immerwährenden Zugriff auf den Mississippi River [Artikel 8]
  • Territorien, die von den Amerikanern nach Abschluss des Vertrages besetzt werden, werden ohne Kompensation zurückgegeben [Artikel 9]
  • Der Vertrag ist innerhalb von sechs Monaten nach der Unterzeichnung durch die Vertragsparteien zu ratifizieren [Artikel 10]

Die weiteren beteiligten Länder Frankreich und Spanien schlossen nochmal gesonderte Verträge ab, diese werden als Verträge von Versailles von 1783 bekannt.

Frieden von Paris - Boston Tea Party
Die Vernichtung von Tee bei der Boston Tea Party; Lithografie von Sarony & Major (1846)

Der Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

Der im Englischen als „American War of Independence“ benannte Konflikt zwischen den Kolonialherren Großbritannien und den dreizehn Kolonien Nordamerikas war Ausdruck  der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und führte nach der Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Bildung der Konföderation 1777 zu deren siegreichem Abschluss. Anschließend kann von den Vereinigten Staaten von Amerika gesprochen werden.

Wie in den oben erwähnten Bedingungen entspricht die Konförderation, aber noch nicht den heutigem Verständnis von Territorium und Kulturkreis wie heute.

Also Auslöser wird traditionell die Boston Tea Party gesehen. Als Akt des Widerstandes gegen die Steuer- und Zollpolitik der britischen Kolonialmacht wurden am 16. Dezember 1773 drei Ladungen Tee von Bostoner Bürgerinnen und Bürger als Indianer verkleidet im Hafenbecken versenkt04.

  1. nach dem Frieden von 1763 als Ende des siebenjährigen Krieges []
  2. Seite „Frieden von Paris (1783)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Dezember 2015, 09:57 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frieden_von_Paris_(1783)&oldid=148743183 (Abgerufen: 14. Januar 2016, 12:22 UTC) []
  3. aus diesem Teil des Vertrages und der Anwendung der Mitchell-Karte resultiert der Northwest Angle []
  4. The Glorious Cause: The American Revolution 1763-1789 (Oxford History of the United States) Revised and expanded edition. Oxford University Press, Oxford u. a. 2005, ISBN 0-19-516247-1, S. 232. []

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